Indianerfest(Alter 6-8 Jahre)
Nicht nur Jungs spielen gerne Indianer, auch Mädchen sind schnell
zu begeistern!
Während des Kuchenessens redet man schon über Indianer und die Kinder überlegen
sich für jeden einen passenden Indianernamen. Z.B. "Schneller Pfeil"
für ein Kind, das besonders schnell laufen kann, "Lachendes Auge"
für ein besonders lustiges Kind...
Nun werden Stirnbänder gebastelt: Jedes Kind bekommt einen Streifen Fotokarton,
auf den es mit Filzstiften seinen Indianernamen schreibt und verziert. Auf die
Rückseite werden mit Tesafilm noch schöne Federn geklebt, dann tickert man das
Stirnband mit einem Stück Gummilitze zusammen. Dadurch sitzt es fest auf dem
Kopf!
Indianer brauchen auch Indianerschmuck und so basteln wir noch Ketten. Auf einem
Lederband wird alles mögliche aufgefädelt: Knöpfe, kleine Äste, Holz- und Glasperlen,
Federn, Ringe aus Wellpappe... Aufpassen, dass die Ketten nicht zu schwer werden!
Nun kommt noch die Kriegsbemalung aus Faschingsschminke und los gehts!
Vorbereitung Spiele Verpflegung
Einladungen:
An den Stil einer schönen Feder wird unten mit einem Gummi ein gerolltes Papier
befestigt. Beispiel für den Text:
Liebe ...
Der Besitzer dieser Feder darf am ......... um........ Uhr an einem Indianerfest
in......... teilnehmen! Bringe bitte diese Feder mit!
Häuptling Schlauer Fuchs (Name des Geburtstagskindes)
Die Feder wird dann in das Stirnband eingeklebt!
Für die Stirnbänder:
Helle Fotokartonstreifen ca. 2-3 cm breit etwas kürzer als der Kopfumfang der
Kinder
Federn
Tesafilm
Gummilitze
Tacker
Für die Ketten:
Kordel oder Lederbänder
Holz-oder Glasperlen mit großen Löchern
Gardinenringe aus Holz
Federn (mit Garn zum Festknoten)
kleine Zweige...
Kriegsbemalung:
Stifte aus der Faschingsschminke
Genau beobachten:
Das ist für einen Indianer lebenswichtig!
Das braucht man:
ca. 20-30 alltägliche Gegenstände (z.B. Zahnbürste, Löffel, Kamm, Stift, Buch...)
Tuch
Tablett
Das Spiel:
Auf einem Tablett liegen 10 verschiedene Gegenstände. Nun darf sich jeweils
ein Kind diese eine halbe Minute lang anschauen, dann werden sie mit dem Tuch
wieder verdeckt.
Nun soll das Kind aufzählen, was es sich gemerkt hat. Wenn es nichts mehr weiß,
helfen die anderen Kinder bestimmt mit!
Beim nächsten Indianer werden natürlich einige Dinge ausgetauscht!
Dinge ertasten:
Was sieht ein Indianer in einer stockdunklen Nacht?
Das braucht man:
Das gleiche wie oben!
Das Spiel:
Unter dem Tuch liegt jeweils ein Gegenstand, den die Kinder einer nach dem anderen
ertasten sollen!
Anschleichen:
Das muss jeder Indianer können!
Das braucht man:
Tuch zum Augenverbinden
Straßenkreide
Das Spiel:
Ein Kind sucht sich einen Platz wo es sich hinsetzt, dann werden ihm die Augen
verbunden. Ein anderes Kind soll nun versuchen ,sich möglichst nahe heranzuschleichen,
ohne dass es gehört wird.
Wenn alle Kinder an der Reihe waren, geht es nach draußen.
Gemeinsam sucht man einen bestimmten Ort (am besten ein Spielplatz in der Nähe).
Die Kinder wissen nicht wohin es geht, sondern sollen auf Hinweise und Zeichen
achten.
Die Hinweise werden vorher mit Kreide aufgemalt. z.B. auf Bäumen, den Bürgersteig,
Mauern...
Zusammenarbeit:
Indianer stellen sich aufeinander ein und unterstützen sich gegenseitig!!
Das Spiel:
Die Kinder stellen sich hintereinander auf. Jedes legt die linke Hand auf die
linke Schulter des Kindes vor ihm. Nun werden alle rechten Unterschenkel nach
hinten angewinkelt und jedes Kind nimmt den rechten Fuß seines Vordermannes
in seine rechte Hand. Jetzt sollen die Kinder eine möglichst weite Strecke zurücklegen.
Mehrere Versuche sind möglich!
Aufstand:
Auch dann müssen sich Indianer unterstützen!
Das Spiel:
Indianer werden manchmal Rücken an Rücken gefesselt! Die Kinder stellen sich
paarweise Rücken an Rücken und verschränken die Arme kreuzweise ineinander.
So setzten sie sich gemeinsam auf den Boden. Die Aufgabe ist es nun gemeinsam
aufzustehen, ohne die Arme zu lösen. Wenn das geschafft ist versuchen es die
Kinder zu dritt, zu viert...
Flucht aus der Gefangenschaft
Weil es oft an Stricken mangelt, werden Indianer jeweils zu zweit an den
Füßen gefesselt!
Das braucht man:
Halb so viele Kordeln oder Seile, wie Kinder teilnehmen
Das Spiel:
Die Kinder bilden Paare und binden sich jeweils mit dem linken bzw. rechten
Fuß zusammen. Nun sollen sie versuchen, sich möglichst schnell damit zu bewegen.
Wer schafft am schnellsten eine bestimmte Strecke?
Sich blind orientieren
Indianer haben einen sehr guten Orientierungssinn!
Das braucht man:
Tuch zum Augenverbinden
Straßenkreide oder Wolle, Strick...
Das Spiel:
Mit Kreide oder Wolle markieren wir einen Kreis von 3m Durchmesser auf dem Boden.
Ein Kind stellt sich ein Stück außerhalb des Kreises und geht dann mit verbundenen
Augen bis es glaubt im Kreis zu stehen.
Zum Ende des Festes gibt es für die kleinen Indianer kleine Würstchen, Bohnensalat oder rote Bohnen doch Indianer haben kein Besteck! Alles wird mit kleinen Holzspießchen gegessen!